Stand: Bühne am Kassenbereich

DaeAhn SUnim – Spiritualität die durch den Magen geht

Vortrag:

Wie Ernährung Deinen Geist heilt 

mit Ernährungsprofessorin und Nonne DaeAhn SUnim

Raum 6: Sonntag 13 Uhr

 

Mehr zum Vortrag:

Was hat Ernährung mit Geistheilung zu tun? Und wer sind wir jenseits von Namen und Rollen? 

Das Seminar wird mit einem Klostergesang beginnen und die ehrwürdige Nonne Dae-Ahn Sunim wird von ihrem Leben in Korea als Nonne/Köchin erzählen und uns einen Einblick in die koreanische Meditationspraxis geben. Auch wird es Zeit für Fragen und Antworten geben, wo ihr Fragen stellen könnt über das Essen aber auch Lebensfragen in allen Situation. 

Wir freuen uns auf viele Interessenten, die reinschnuppern wollen, aber auch intensive Praktizierende, die bisschen stärker in ihrer Meditationspraxis wachsen wollen. 

Wir bitten am Ende des Seminars um einen angemessenen energetischen Ausgleich um die Referentin bei den Ausgaben auf ihrer Tour zu unterstützen. 

 

Über DaeAhn SUnim und Ihr Wirken:

Passen Spiritualität und Essen überhaupt zusammen? DaeAhn SUnim zeigt, wie es geht. Sie ist nicht nur durch ihre Ausbildung in Ernährungswissenschaften eine Meisterin auf ihrem Gebiet. Sie liebt und lebt die vegane Küche, begeistert und berührt Menschen auf spirituelle Weise, wenn sie zur Meditation und zur gemeinsamen Speisung ruft.

 

DaeAhn SUnim wurde im Jahr 1960 in Jeoniu geboren.

Mit 26 Jahren ließ sie sich als Nonne ordinieren. Sie ist Professorin in

Ernährungswissenschaften, hat inzwischen zwei Bücher geschrieben und ist weltweit für ihre legendären Kochshows bekannt.

Sie bringt unter anderem auch mit der sogenannten „Tempelspeisung“ ihre

Kochkünste auf spirituelle Weise an den Menschen und das auf wirklich wundersame Art und Weise. Die Tempelspeisung findet ihren Ursprung vor etwa 1700 Jahren.

Hierbei handelt es sich um ein ganz besonderes Verkostungsprogramm, in dem das Teilen und das Loslassen der geistigen Gier im Vordergrund stehen. Nicht nur das Essen selbst hat eine spirituelle und heilende Wirkung, auch die Zubereitung ist ein wichtiger Bestandteil der Zeremonie.

 

Im koreanischen Buddhismus heißt es, dass der Mensch besonders Tugendhaftigkeit erlangt, wenn die Mahlzeiten im Tempel nur mit ganz besonderen Zutaten zubereitet werden. DaeAhn SUnim weiß ganz genau, was sie zu tun hat, um den buddhistischen Zauber in ihre Mahlzeiten zu bringen.

Fleisch ist bei der Tempelspeisung tabu. Es wird ausschließlich vegetarisch gekocht, zudem wird auf Zutaten, wie Knoblauch, Frühlingszwiebeln, Allium, wilder Lauch, Asafetida oder künstliche Aromen verzichtet. All diese Zutaten gelten als Ursache, für die Verunreinigung des Körpers und der Seele. Durch die Verwendung von natürlichen Zutaten, wird die Reinheit der Speisen und somit auch die Unversehrtheit des Körpers nach dem Essen gewährleistet, für die Gleichheit des Menschen steht und im Buddhismus auch den Geist des Nichtbesitzens verkörpert.

 

Die sogenannte „Baru“-Schale ist ein wichtiger Bestandteil der bei der

Tempelspeisung. Sie besteht aus dem hochwertigen Baruholz. In den Schalen werden sowohl Lotusblattreis, Suppen als auch andere Beilagen serviert.

Das Essen beginnt mit einer Zeremonie, in denen alle, die an der Zubereitung der Speisen beteiligt waren, gehuldigt werden. Es ist ein Zeichen der Wertschätzung und wirft ein besonderes Licht auf die Köche und Köchinnen, wie DaeAhn SUnim.

„Gongjang“, so wird die Essensdisziplin bezeichnet. Hier findet der Teilnehmer seine Wahrheit, um sie auch im Alltag zu praktizieren und zu leben.

 

Wer einmal „live“ eine der beliebten Kochshows von DaeAhn SUnim sehen möchte, hat im Sommer besonders gute Chancen.

DaeAhn SUnim wird vom 21. August bis zum 8. September zum ersten Mal durch Deutschland touren, ihr wertvolles Wissen weitergeben, verschiedene Kochshows in unterschiedlichen Orten veranstalten und als Highlight einen Vortrag an der Moehnesee-Messe halten. 

  

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